Herausforderung Elternsein

Herausforderung Elternsein

“Die Mütter geben unserem Geiste Wärme und die Väter Licht.”

(Jean Paul, 1763 – 1825)

Selbstkritik.

Es ist schon irgendwie bemerkenswert: Wir Eltern fragen uns ständig, ob wir unseren Job gut machen. Geben wir unseren Kindern wirklich alle Möglichkeiten, damit sie einen guten Start ins Leben haben? Haben Sie genug Freiraum für ihre Entwicklung und lernen dennoch möglichst viel, um sich in der großen weiten Welt zurecht zu finden? Sind wir gute Eltern?

Alle diese Fragen mögen ihre Berechtigung haben. Denn nichts scheint mehr verlässlich zu sein.

Da haben wir doch eine besondere Verantwortung, um Kindern und Jugendlichen Stabilität und gleichermaßen eine optimale Zukunft zu ermöglichen.

Dieser Spagat scheint so komplex geworden zu sein, dass junge Paare es zunächst vorziehen, den Kinderwunsch zugunsten eigener gefestigter Verhältnisse zu verschieben. Im Westen Deutschlands ausgeprägter als im Osten. Insgesamt aber steigt das Alter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes. Lag das Durchschnittsalter 2009 noch bei 28,88 Jahren, ist es bis 2015 kontinuierlich auf 29,67 Jahre gestiegen.1)

Damit soll keinerlei Wertung einhergehen, zumal die Geburtenrate in Deutschland seit einigen Jahren wieder stetig steigt. Und bevor sich jemand an dieser Stelle berufen fühlt, eine Migrationsdebatte vom Zaun zu brechen, sei ihm zuvor die Lektüre dieses Artikels ans Herz gelegt:

https://www.zeit.de/gesellschaft/2016-10/geburtenrate-deutschland-auslaendische-muetter-alter-bundeslaender

Quelle: IPE Themen-Newsletter „Ausgabe 2018/06“ – Wilde Kinder

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